–      Die Voraussetzungen und Berechnungsgrundlagen zur Inanspruchnahme von Elterngeld sind frühzeitig zu überprüfen, um die höchstmögliche Förderung zu erhalten. Das Einkommen vor und in der Elternzeitphase spielt hier eine entscheidende Rolle und stellt insbesondere bei Selbstständigen ein Problem da. Ggf. kann durch eine freiwillige Bilanzierung hier einer Benachteiligung entgegengewirkt werden.

–      Steuerliche Berücksichtigung von Kinderbetreuungsaufwendungen als Sonderausgaben gem. § 9c Abs. 2 EStG).

–      Steuerliche Berücksichtigung von 30 % der Gebühren (max. 5.000 €) einer anerkannten Privatschule (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG)

–      Bei Alleinerziehenden sollten die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme des Entlastungsbetrages für Alleinstehende erfüllt werden. (Kind mit Hauptwohnsitz beim Alleinstehenden gemeldet / Echt Alleinstehend = nicht in Haushaltsgemeinschaft mit einer weiteren Person lebend, für die kein Kinderfreibetrag gewährt wird/ Stichtag: 01.01. eines Jahres).

–      Aufwendungen des Kindes für eine weitere Berufsausbildung (z.B. Studium nach der Lehre) können zu vorgezogenen Werbungskosten oder Betriebsausgaben führen und durch Abgabe einer Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Der Verlustvortrag führt zur Steuerersparnis in den Folgejahren.

–      Steuerliche Sonderregelungen für behinderte Kinder beachten (§ 33b EStG).

–      ungenutzte Einkommensfreibeträge der Kinder können durch entsprechende vertragliche Gestaltungen zur Steuerfreistellung oder günstigen Besteuerung von hohen Familieneinkommen verwendet werden. Dies ist insbesondere bei den Einkünften aus Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung und Arbeitslohn denkbar.

–      Ansprüche der Kinder auf Sparzulage und Wohnungsbauprämie prüfen und ggf. nutzen.