–        Steuer- und sozialversicherungsoptimierte Gestaltung bei Gehaltserhöhungen überprüfen.

–        Grundsatz: Steuerfreier Ersatz beruflich bedingter Kosten durch den Arbeitgeber – statt Gehalt

Beispiele: steuerfreier Arbeitslohn statt Gehaltserhöhung:

  • Vereinbarung / Aufbau einer betrieblichen pfändungssicheren Altersversorgung statt Gehaltserhöhung. Je nach Versorgungsbedarf Ausnutzung aller zulässigen Gestaltungsvarianten von Riesterrente, Gehaltsumwandlung bis zur Erlangung einer Pensionszusage durch den Arbeitgeber.
  • steuerfreie Aufwandsentschädigung
  • Aus- und Fortbildungskosten: Übernahme der Aus- und Fortbildungskosten durch den Arbeitgeber, ggf. bei vermindertem Gehalt. Kosten einer zweiten /  zusätzlichen Berufsausbildung (auch Studium) als Werbungskosten geltend machen.
  • Auslandseinkünfte (teilweise steuerfrei oder mit geringer Steuerbelastung)
  • Abfindung (Steueroptimierung durch Verschiebung der Auszahlung (in einer Summe!) und Ausnutzung der Fünftelregelung, ggf. Kombination mit Verlusten aus V+V etc.!)
  • Arbeitsentgelt für Pflegeleistungen
  • Belegschaftsrabatte
  • Berufsbekleidung (typische)
  • Fahrtkostenzuschuss (pauschal versteuert)
  • Ersatz betrieblicher Reisekosten (Fahrt- und Übernachtungskosten, Verpflegungspauschalen, Umzugskosten, doppelte Haushaltsführung)
  • Kostenübernahme bei Kindern im Kindergarten (Kinderbetreuung, § 3 Nr. 33 EStG)
  • zinsbegünstigtes Arbeitgeberdarlehen zum Vergleichszins oder, soweit der Arbeitgeber eine Bank ist im Rahmen der Regelungen zu steuerfreien Belegschaftsrabatten.
  • steuerfreie Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit i.S. v. § 3b EStG
  • Aufmerksamkeiten/Sachzuwendungen bis zu 40 €
  • Dienstwagen zur Privatnutzung statt Gehaltserhöhung

 

  • Handy statt Gehaltserhöhung
  • Ersatz betrieblich bedingter Telefonkosten
  • Übernahme von Kommunikationskosten / Arbeitsmittel wie PC, Handheld etc., statt Prämie oder Gehaltserhöhung (vergl. § 3 Nr. 45 EStG)
  • Vereinbarung von Arbeitgebermaßnahmen zur Gesundheitsförderung im Sinne von § 3 Nr. 34 EStG
  • Erlangung von Sachprämien bis zu 1.080 € p.a. im Sinne von § 3 Nr. 38 EStG
  • Erlangung einer Vermögensbeteiligung i.S. von § 3 Nr. 39 EStG

–        Gaststättengewerbe: Überlassung der Trinkgelder dem Empfänger als steuerfreie Einnahmen im Sinne von § 3 Nr. 51 EStG.

–        zusätzlicher 450-€-Job bei einem anderen Arbeitgeber (evtl. Schwestergesellschaft) zum Erhalt steuer- und sozialversicherungsfreier Nettobezüge.

–        Steuerklassenwechsel bei Ehegatten frühzeitig prüfen zum Erhalt höherer Lohnersatzleistungen, die sich nach dem Nettoentgelt bemessen. Beispiel: Arbeitslosengeld, Elterngeld, Überbrückungsgeld etc.