Der BFH hat die Klage eines Arbeitnehmers abgewiesen, dessen Chef ihm einen gebrauchten Wagen im Wert von 32.000 Euro zur Verfügung gestellt hat. Weil das Auto neu 81.400 Euro kostet, setzte das Finanzamt 814 Euro monatlich als geldwerten Vorteil an. Zu Recht, entschieden die Bundesrichter Urteil.

Arbeitnehmer müssen die Überlassung eines Dienstwagens zur privaten Nutzung weiterhin als Arbeitslohn mit monatlich 1 Prozent des Listen-Neupreises versteuern. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat diesbezüglich keine verfassungsrechtlichen Bedenken (Urt. v. 13.12.2012, Az. VI R 51/11).